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DFG-VK Gruppe Duisburg
Stand: 3.8.2016

Inhalt und Impressum


Deutsche Friedensgesellschaft
Vereinigte Kriegsdienstgegner
Gruppe Duisburg

c/o Buchhandlung "Weltbühne"
Gneisenaustr. 226
47057 Duisburg

info (at) dfg-vk-duisburg (punkt) de

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Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner, Gruppe Duisburg






Flugblätter und Texte der DFG-VK Duisburg


September 2015

Drei Texte zum Thema Ostermarsch, "Bandbreite" und "Neue Friedensbewegung".

Jakop Heinn:
Mahnwachen machen Wahn oder Breit sein ist alles (aus DER METZGER Nr. 113, April 2015)

Helmut Loeven:
Ostermarsch auf  Abwegen? (aus DER METZGER Nr. 113, April 2015)

Helmut Loeven: 
Entlassen aus der Geschichte?
Durch eine bündnispolitische Fehlentscheidung wurde offenbar, in welch desolatem Geisteszustand sich die Linke in Deutschland mittlerweile befindet. (aus DER METZGER Nr. 114 (Juli 2015)

März 2015

Nachträge zu unserem Eintrag vom Februar. 

Inzwischen wurde der gelöschte Offene Brief auf der Seite des Friedensforums Duisburg in minimal veränderter Fassung neu gepostet. Wir beugen der digitalen Amnesie vor und dokumentieren weiterhin die ursprüngliche Fassung (siehe unten).

Lesen Sie bitte folgende Beiträge zum Thema:

Telepolis 31.3.2015 - Peter Nowak: Friedenswinter ade?

bo-alternativ 13.3.2015: Gradlinig statt Querfront ("Das Bochumer Friedensplenum fordert das Duisburger Friedensforum auf, den antifaschistischen Konsens der Friedensbewegung nicht zu verlassen und der Musikgruppe „Die Bandbreite“ keine Bühne auf dem Ostermarsch zu bieten.")

VVN-BdA NRW 16.3.2015: Ostermarschaufruf Rhein Ruhr 2015 ("Da in Duisburg die Band „Die Bandbreite“ auftritt, rufen die VVN-BdA NRW nicht zu den Duisburger Veranstaltungen auf.")

Amore e rabbia 28.2.2015: Ostermarsch auf Abwegen?
Amore e rabbia 3.3.2015: Zu Hause ist es doch am schönsten
Amore e rabbia 12.3.2015: Das neue deutschland fragte mich, was hier los ist
Amore e rabbia 17.3.2015: Immer mehr Zores

Februar 2015

Seit 1981 beteiligte sich die DFG-VK Gruppe Duisburg in jedem Jahr an der Auftaktkundgebung des Ostermarschs Ruhr in Duisburg durch einen Kaffeeausschank und einen Büchertisch. 2012 wurden wir gegen unseren Willen durch die Veranstalter von der Teilnahme ausgeschlossen, weil wir die Absicht hatten, auf unserem Büchertisch auch die Ausgabe 96 der Zeitschrift Der Metzger zu verkaufen, die zwei kritische Artikel zur Musikgruppe Die Bandbreite enthält. Die beiden Artikel sind auf unserer Website dokumentiert. 2013 und 2014 waren wir wieder wie immer präsent.

Am 25.2.2015 lasen wir auf dem Blog des Duisburger Friedensforums unter der Überschrift „Friedensforum Duisburg verbittet sich Bevormundung“ einen „Offenen Brief an Willi Hoffmeister und Joachim Schramm“. Wir haben daraufhin beschlossen, zum ersten mal nach über 30 Jahren nicht an der Duisburger Ostermarschkundgebung teilzunehmen und die unten wiedergegebene Mitteilung per Mail verschickt.

Am 26.2.2015 verschwand der Blogeintrag kommentarlos von der Seite des Friedensforums. Damit unsere Entscheidung für Außenstehende nachvollziehbar bleibt, dokumentieren wir den Offenen Brief des Friedensforums als PDF-Datei. Offener Brief des Friedensforums Duisburg vom 24.2.2015

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Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,

mit Fassungslosigkeit haben wir zur Kenntnis genommen, dass das Friedensforum Duisburg sich anschickt, bei der Auftaktkundgebung des Ostermarschs Ruhr am 4.4.2015 in Duisburg die Gruppe „Die Bandbreite“ auftreten zu lassen.

Die DFG-VK Gruppe Duisburg lehnt diese Provokation ab und hat kein Verständnis für die starrsinnige Haltung des Friedensforums Duisburg.

Wir werden nicht an der Auftaktkundgebung in Duisburg teilnehmen und nicht zur Teilnahme aufrufen.

Zum Thema „Die Bandbreite“ verweisen wir auf die auf unserer Website dokumentierten Texte:

Die letzten Tassen oder Der apologetische Kusselkopp (http://www.dfg-vk-duisburg.de/bandbreite1.html)
Ein ganzerRattenschwanz... Die Bandbreite eines Milieus (http://www.dfg-vk-duisburg.de/bandbreite2.html)
Schreiben des Friedensforums Duisburg an die DFG-VK Duisburg 3.4.2012 (http://www.dfg-vk-duisburg.de/Brief-Friedensforum-3-4-2012-persoenlDatengeschwaerzt-kl.jpg)


Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

DFG-VK Duisburg

November 2012

Atomwaffen: Hat es auch Methode, es ist doch Wahnsinn

Am 6. September 2012 meldete die WAZ auf der ersten Seite:

US-Atomwaffen bleiben in Deutschland.

Die noch in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen werden ungeachtet der Bemühungen von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) offenbar vorerst nicht abgezogen. Berlin habe sich einverstanden erklärt, daß die Waffen im Land bleiben und sogar mit Milliarden-Aufwand modernisiert würden, berichtete die Berliner Zeitung unter Berufung auf Militärexperten.“

Im Kommentar auf Seite 2 heißt es: „Dabei weiß seit dem Ende des Kalten Krieges eigentlich niemand mehr, gegen wen diese Waffen eingesetzt werden sollen.“

Soll man diesen Satz so verstehen, daß Atomwaffen in einer bestimmten zeitgeschichtlichen Phase noch einen Sinn hatten, den sie nunmehr nicht mehr haben? Beziehungsweise: Daß die Atomwaffenstrategie der USA ihre Rationalität verloren hat (und demnach mal eine hatte)?

Man stelle sich vor, die Regierung würde beschließen, daß die Blindgänger des Zweiten Weltkrieges nicht mehr entschärft werden – und nicht nur das, sondern daß sie auch mit neuen Zündern versehen werden. Das wäre in der Tat irrsinnig. Etwas Ähnliches aber wird mit den Atombomben, den Blindgängern des Kalten Krieges, geplant. Sie sollen uns nicht nur erhalten bleiben, sie werden auch noch modernisiert.

Dem von den USA einseitig vorangetriebenen Wettrüsten haftete immer etwas Wahnhaftes an. Die Potentiale versetzten die Atommächte in die Lage, nicht nur den Gegner vollständig zu vernichten, sondern die Menschheit. Die Potentiale reichten aus, um gleich sechs bis sieben Menschheiten zu vernichten. Da liegt es nahe, vom „Rüstungswahnsinn“ zu sprechen. Wahnhaft ist auch die Vorstellung, durch „Abschreckung“ (also: durch immer mehr Rüstung) Krieg verhindern zu können. (Nicht durch Abschreckung, sondern nur durch Abrüstung ist der Frieden zu sichern).

Mit dem von den USA einseitig vorangetriebenen Wettrüsten war jedoch keineswegs beabsichtigt, ein „Rüstungsgleichgewicht“ zu erhalten. Die Rüstungsstrategie gründete sich auf die Voraussetzung, daß ein termonuklearer Krieg möglich, vorstellbar und vertretbar ist und daß er im klassischen Sinn gewonnen und verloren werden kann. Diese Doktrin gilt nicht nur für die Periode der Systemkonkurrenz. So irrational die Politik mit der Atombombe auch erscheint: ihr wohnt eine perfide Herrschafts-Rationalität inne.

Die USA wollen an der Option, ihre weltpolitischen Ziele mit Massenvernichtungsmitteln durchzusetzen, nicht aufgeben. Die Gefahr eines Atomkrieges besteht weiterhin.

Bitte lesen Sie den Kommentar der DFG-VK Duisburg Das Zeitalter der Atombombe ist noch nicht beendet.

April 2012


Aktualisierung 5.4.2012

Die DFG-VK Duisburg wurde vom Duisburger Friedensforum von der Teilnahme an der Auftaktkundgebung des Ostermarschs Ruhr ausgeschlossen. Man droht uns schriftlich, vom Hausrecht Gebrauch zu machen.

Wir werden von Christian U., der im Namen des Friedensforums Duisburg schreibt, als "Dunkelmänner" beschimpft, "man könnte die auch für Faschos halten".

Es gab vor diesem Beschluss keine Kontaktaufnahme und keine Diskussion mit uns.

Anlass war, wir hatten in einem Rundbrief unseren Mitgliedern und Sympathisanten gegenüber unsere Position mitgeteilt, dass wir einen Auftritt der Gruppe "Bandbreite", die der rechtslastigen "Wahrheitsbewegung" nahe steht, für das Ansehen und die Ziele des Ostermarsches abträglich halten. (Siehe: Die letzten Tassen - oder Der apologetische Kusselkopp)

Stör- oder Boykottaufrufe gegen den Ostermarsch sind von uns zu keiner Zeit erfolgt, und werden von uns auch nicht gebilligt, da wir der Ostermarschbewegung seit vielen Jahrzehnten verbunden sind.

DFG-VK Duisburg

Aktualisierung 6.4.2012

Da wir einige Nachfragen bekamen, veröffentlichen wir das Schreiben des Friedensforums Duisburg im Faksimile (die persönlichen Daten des Absenders haben wir geschwärzt). 
bitte hier anklicken

Ein "Pamphlet" existiert nicht. Gemeint kann nur der im September 2011 veröffentlichte Metzger-Artikel sein. (Siehe: Die letzten Tassen - oder Der apologetische Kusselkopp)

Wir hatten die Absicht, wie jedes Jahr seit 1982 an unserem Infotisch ein Sortiment mit antifaschistischer und friedenspolitischer Literatur anzubieten. Dazu gehört selbstverständlich auch die Zeitschrift Der Metzger. Dies wird uns im abgebildeten Schreiben untersagt. 

DFG-VK Duisburg

März 2012

Beim Ostermarsch 2012 soll während der Auftaktkundgebung wieder die Gruppe „Die Bandbreite“ auftreten. Dagegen gibt es gewichtige Einwände, nicht nur von "antideutschen" Spinnern. Wir dokumentieren zwei Artikel aus Ausgabe 96 (September 2011) der Zeitschrift DER METZGER, die sich diesem Thema widmen. 

Die letzten Tassen - oder Der apologetische Kusselkopp

Ein ganzer Rattenschwanz... Die Bandbreite eines Milieus


April 2009
Flugblatt zum Ostermarsch 2009
Gaza und die Identität
Aber kann man eigentlich voraussetzen, daß auf einer der beiden Seiten der Willen zum Frieden vorherrscht? Oder haben nicht auf beiden Seiten die das Übergewicht, die den Frieden mehr fürchten als den Krieg?

Oktober 2008
Flugblatt
Georgien-Konflikt
Wenn nun diesseits und jenseits der Türkei die Völker aufeinander schlagen, so ist es der Westen gewesen, voran Deutschland, der diesen Völkern den Nationalismus eingeflüstert hat.

August 2007
Flugblatt zum Antikriegstag 2007
Das Zeitalter der Atombombe ist noch nicht beendet
Mit dem Ende der Systemauseinandersetzung ist die Gefahr eines Atomkrieges keineswegs beseitigt. Heute verfügen mehr Länder über Atomwaffen als je zuvor, einige weitere Länder streben danach.


Oktober 2006
Flugblatt
Der nahe Osten - zwei Kommentare
Lina Ganowski: Libanon
Die Linke, die die „Wende“ von 1989/90 noch besser verkraftet hat als befürchtet, könnte an einem Konflikt endgültig zerbrechen, in dem sie keine Rolle spielt.
Helmut Loeven: Die Parallelen
Jürgen Elsässer, der seine frühere Israel-Emphase überkompensiert, zieht historische Parallelen. „Gegen die Aggressoren“, also gegen Israel kämpfen Islamisten, Nationalisten und Linke Schulter an Schulter, so wie einst Stalin und Churchill.


April 2006
Flugblatt zum Ostermarsch
Ohne Orden fühlt sich ein General nackt
Wehrbereitschaft im Terror-Krieg – besser ohne Demokratie?
Bei den Einsätzen des KSK sind keine Journalisten zugegen. So besteht auch keine Gefahr, es könnten „schlechte Bilder“ in Umlauf kommen, die dem Ansehen der Elitetruppe schaden.


April 2006
Flugblatt zum Ostermarsch
Mumia Abu-Jamal ist unschuldig
Seit 25 Jahren sitzt der ehemalige Black-Panther-Aktivist ist der Todeszelle des US-Staates Pennsylvania.
Die Verteidiger bitten um Unterstützung. Spenden dringend benötigt


März 2005
Flugblatt zum Ostermarsch
Zwei oder drei Dinge, die man über die NPD wissen sollte...
Jahrzehntelang wurden alle Warnungen in den Wind geschlagen. Das Thema Faschismus in Deutschland wurde als nebensächlich abgetan und mit einem Schwall von Phrasen zugedeckt. Und jetzt haben wir den Salat. Die, die jetzt so tun, als hätte man das alles nicht vorhersehen können, benutzen weiterhin dieselben Beschwichtigungsformeln, die sich für die Abwehr des Rechtsextremismus als untauglich erwiesen haben.


März 2004
Flugblatt zum Ostermarsch
„10 Euro für den irakischen Widerstand“ ist nicht so gut.
Stattdessen lieber: 10 Euro für Kuba!

Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß der Krieg der USA gegen Irak und die Besetzung des Landes ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg, ein Akt imperialistischer Aggression ist. Muß das zu dem Schluß führen, daß der „irakische Widerstand“ mit Geldspenden unterstützt werden soll? Schauen wir uns diese „Irakische Patriotische Allianz“ doch mal genauer an...


Februar 2004
The Right Thing
von Helmut Loeven
General Harris kämpfte als Soldat gegen Hitler. Warum ihm also kein Denkmal setzen? Weil die, die für das Denkmal waren, nur deshalb etwas gegen Hitler haben, weil der im Zweiten Weltkrieg Gegner Englands war. Sonst haben sie gegen Hitler nichts einzuwenden...


Oktober 2003
Kommentar von Jakop Heinn:
Bleibt die Wehrpflicht
oder Was wäre geworden, wenn...
Gewehrt haben sich die, die den Dienst in der Uniform verweigerten oder bei der Musterung mit Attest erschienen oder schlicht von der Fahne gingen. Aber das Ding heißt nun mal wie es heißt: die Allgemeine Wehrpflicht. Wird sie abgeschafft? Wahrscheinlich nein. Jedenfalls nicht, solange Rotgrün dran ist...


März 2003
Flugblatt zum 3. Golfkrieg
Schon gewußt? Auch die USA haben Massenvernichtungswaffen
Viele scheinen der Meinung zu sein, es ginge eigentlich nur um die Frage, ob Irak durch militärisches Eingreifen oder „durch Inspektoren“ die Massenvernichtungswaffen abgenommen werden können und ob der irakische Gewaltherrscher Saddam Hussein mit solchen oder solchen Methoden entmachtet werden kann. Die Frage wird gern gestellt von denen, die Krieg - befürworten. Darum ist die Frage scheinheilig. Und allein deshalb wäre Aussageverweigerung zu empfehlen...


April 1999
Flugblatt zum Jugoslawienkrieg
Große Männer - Große Worte - Großes Unheil
Fischer, Scharping, Schröder eröffnen die Heimatfront
Während Kohl noch schwadronierte, die Bundeswehr sei die größte Friedensbewegung im Lande, tischt uns Fischer jetzt die NATO als revolutionäre Befreiungsbewegung auf. Die Opposition gegen das bestehende Gesellschaftssystem erklärt er kurzerhand zum moralischen Anhängsel seiner skrupellosen Machtpolitik. Und schließlich schreckt er nicht davor zurück, die Millionen Opfer des Hitlerfaschismus als Zeugen für seinen Krieg zu berufen!


März 1999
Flugblatt zum Jugoslawienkrieg
Rot-grün macht Deutschland fähig zum Angriff

Deutsche Militärs sind wieder da, wo sie immer schon sein wollten: auf einem Kriegsschauplatz. Daß dies so ist, wird als Zeichen der Normalität gewertet. Da ist was Wahres dran: Solange Imperialismus herrscht, ist der Krieg die Normalität und der Frieden nur Pause zwischen den Kriegen.

September 1990
Germans to the Front?
Flugblatt angesichts der Zuspitzung der Lage im Nahen Osten.



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